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Frühere Veranstaltungen

Die beeindruckende Liste aller Veranstaltungen seit 1968

Programmübersicht 2016/17.

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ALMA – TRANSALPIN

Openair im Mühlehof Otelfingen

Samstag, 17. Juni 2017, 20.00 Uhr

Augenzwinkernde Verbeugung vor der österreichischen Volksmusik. Bei Alma verwirklichen fünf junge MusikerIinnen ihre Vorstellungen, wie die österreichische Volksmusik-Tradition an die Jetztzeit und die Menschen, die in ihr leben, angepasst werden kann. Mit Violinen, Bass, Akkordeon und Gesang sowie mit grosser Leichtigkeit, Leidenschaft und Fantasie lassen sie aus den Wurzeln vielfältige musikalische Triebe und Blüten wachsen. Ihre Musik hat keine geografische Zugehörigkeit, lässt sich nicht an einem bestimmten musikalischen Stil festmachen und bleibt offen für Einflüsse, wie zum Beispiel die von jüngst getätigten Reisen. Almas Musik findet ihre Wurzeln nicht nur in der österreichischen Volksmusik, sondern lässt sich vielmehr als eine augenzwinkernde Verbeugung vor selbiger betrachten.

 Alma
Seinen Anfang fand das Ensemble 2011. Seitdem verbinden die fünf jungen MusikerInnen volksmusikalische Bodenständigkeit spielerisch mit komplexen Arrangements und touren durch Europa. 2013 erschien ihr Debütalbum «Nativa», das zweite Album «Transalpin» folgte 2015. Allesamt in musizierenden Familien aufgewachsen, spielte bei den Mitgliedern des Ensembles die Auseinandersetzung mit traditioneller Musik von Kindsbeinen an eine grosse Rolle. Heute wohnen sie alle in Wien. Alma sind: Julia Lacherstorfer, Geige, Gesang; Evelyn Mair, Geige, Gesang; Matteo Haitzmann, Geige, Gesang, Komposition; Marie-Theres Stickler, Harmonika, Shruti Box, Gesang; Marlene Lacherstorfer, Kontrabass, Harmonium Gesang.

17. Juni 2017, 20 Uhr | Hof der Mühle Otelfingen (alter Dorfkern)
Eintritt Fr. 30.- (25.- für WürenloserInnen)
Gemeinschaftsveranstaltung mit Stiftung Mühle Otelfingen

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WYNAVALLEY OLDTIME JAZZBAND

Good old times

Sonntag, 21. Mai 2017, 17.00 Uhr

 Fetziger Dixieland mit Swing und Blues erwartet Sie. Junggebliebene «alte Hasen» in Sachen Jazz mit ihren Instrumenten Trompete, Saxofon, Klarinette, Posaune, Banjo, Gitarre, Kontrabass und Schlagzeug pflegen ihre gemeinsame Leidenschaft zu stets ideenreichen, frischen und mitreissenden Kompositionen über die Grenzen des Jazz hinaus, wobei solider New-Orleans-Jazz und Themen des Swings die tragenden Säulen bilden mit Schwerpunkt der 20er- und 30er-Jahre. Die sechs Musiker wissen mit gut arrangierten Interpretationen von bekannten und weniger bekannten Jazzstandards ein Publikum aller Alterstufen zu begeistern. Bandleader ist der ehemalige Aargauer Regierungsrat und Baudirektor Peter C. Beyeler.

Die Wynavalley Oldtime Jazzband ist 1998 im Wynental gegründet worden. Nach diversen personellen Wechseln spielt die Band seit Herbst 2014 in folgender Besetzung: Shilo Buck (tp, flh), Peter C. Beyeler (cl, as), Werner Gisin (tb), Walter Daetwyler (dr), Max Keller (b) und Heinz Glauser (bjo, git, hrp, voc).

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WOHNEN IN DER ZUKUNFT

Zukünftige Wohnformen

Freitag, 28. April 2017, 20.15 Uhr, Alte Kirche Würenlos

Zwei realisierte Zukunftsvisionen. Unser Wohnen und Zusammenleben ist seit jeher von ständigem Wandel begleitet. Heute sind wir nicht mehr abhängig von einer beschränkten Materialauswahl und technischen Grenzen. Wir haben alles und können alles. Grenzen setzen uns in der Zukunft die Energie- und Umwelt-Probleme. Wir verbrauchen unnötigerweise zuviel Energie und belasten damit die Umwelt. Anonyme Wohnblöcke und umhagte Einfamilienhäuser fördern die Einsamkeit und Distanziertheit der Menschen. Wir stellen zwei ganz unterschiedliche, bereits realisierte Visionen vor, eine technische und eine soziale: ein Mehr-Generationen-Haus und ein energieautarkes Haus.

 Das erste energieautarke Wohnhaus der Welt, so sein Erbauer Walter Schmid, steht in Brütten ZH (Bild). Es kommt ohne Anschluss ans öffentliche Stromnetz aus und braucht weder Öl noch Gas. Der bauleitende Ingenieur Roger Balmer stellt das Projekt persönlich vor. Auch die Umweltarena Spreitenbach informiert in einer Ausstellung, unter anderem mit einem Grossmodell, über das Pionierhaus in Brütten. Das Mehr-Generationen-Haus «Giesserei» in Oberwinterthur verfügt über 151 Wohnungen verschiedenster Typen. Bei der Vermietung wird eine gleichmässige Verteilung auf die Altersgruppen angestrebt. Die autofreie «Giesserei» ist die grösste Siedlung der Genossenschaft für selbstverwaltetes Wohnen (Gesewo). Ein Vertreter des Hausvereins und eine Bewohnerin stellen die Idee vor und schildern persönliche Erfahrungen.

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RAUSCH

Mit Vollgas ins Delirium

Freitag, 17. März 2017, 20.15 Uhr, Alte Kirche Würenlos

 Hochtheatralisches Kabarett mit gewaltig weiblicher Satire und barbarischer Musikalität. Zum Frühlingsanfang führen die Damen Knuth und Tucek geradewegs ins Delirium: Mit überhöhtem Tempo rasen sie über Emotionsautobahnen, kippen sauren Wein aus alten Schläuchen, spritzen Visionen in verstopfte Wohlstandsvenen, rauchen süsse Kräuter und verteilen traumhafte Trips. Ein berauschender Basejump in die tiefen Schluchten der Weiblichkeit, ein wilder Höhenflug zu den Sternbildern des Menschseins. Wie schon mit ihren früheren in Würenlos gezeigten Programmen werden die zwei Frauen dem Publikum gehörig einheizen.

Knuth und Tucek

Seit 2004 tingeln die Schauspielerin Nicole Knuth und die klassisch ausgebildete Sängerin Olga Tucek durch die Kleinkunsttheater im deutschen Sprachraum. Seither haben sie in sechs abendfüllenden Programmen die Teufel des 21. Jahrhunderts an die Wand gemalt: Waffenlobbyisten und Friedensaktivisten, Konvertiten und pädophile Priester, Männer mit Bärten und Frauen in Offroadern – niemand ist vor ihrem wortgewaltigem Sarkasmus und rockigem Akkordeon sicher. Knuth und Tucek sind Trägerinnen des Salzburger Stiers 2011, des Schweizer Kleinkunst-Preises Cornichon 2013 und des Deutschen Kleinkunstpreises 2014.

Gemeinschaftsveranstaltung mit Stiftung Mühle Otelfingen

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HAZEL BRUGGER UND KILIAN ZIEGLER

Sprachkunst witzig und geistreich

Mittwoch, 11. Januar 2017 2016, 20.15 Uhr, Alte Kirche Würenlos

Slam Poetry trifft Stand-Up Comedy. Die Kombination zweier sprachgewaltiger Künstler, eine hochkarätige Mischung aus Slam Poetry, Stand-Up Comedy und Kabarett. Hazel Brugger gehört trotz ihres jungen Alters bereits zu den Stars der Schweizer Kleinkunstszene. Die «böseste Frau der Schweiz» (Tages Anzeiger) präsentiert Ausschnitte aus ihrem aktuellen Programm «Hazel Brugger passiert» und zeigt, warum sie zu den besten und charmantesten Stand-Up Comedians im deutschsprachigen Raum gehört. An ihrer Seite begeistert Kilian Ziegler mit versierter Sprachakrobatik, einmaligen Wortspielen und bestechender Bühnenpräsenz.

 Hazel Brugger, 1993 als Tochter einer deutschen Mutter und eines Schweizer Neuropsychologen in den USA geboren, ist in Dielsdorf aufgewachsen. Sie studiert Philosophie und Literatur an der Uni Zürich. Mit 17 Jahren begann sie ihre Karriere auf einer Poetry-Slam-Bühne in Winterthur. Sie tritt auf mit einem eigenen Soloprogramm, schreibt Kolumnen fürs «Magazin» und ist seit 2016 Aussenreporterin der ZDF-Satiresendung «heute-show».

 Kilian Ziegler, 1984 geboren, aus Olten, gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Slam-Poeten der Schweiz. Er tritt auf mit abendfüllenden Programmen, bei Poetry Slams, Solo-Shows und Lesebühnen. Er gibt Workshops an Schulen, moderiert Veranstaltungen, schreibt Kolumnen. Ausgezeichnet mit dem Solothurner Werkjahrbeitrag.

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MARIA UND DIE NACHTIGALL

Sonntag, 11. Dezember 2016, 17.00 Uhr

 Konzert mit zwei Kirchenchören und dem Stadtorchester Schlieren. Hinter dem Titel des Konzertes verbergen sich zwei Magnificat-Vertonungen von Zelenka und Vivaldi. Dietrich Bonhoeffer schreibt über das Magnificat: «Dieses Lied der Maria ist das leidenschaftlichste, wildeste, ja man möchte fast sagen revolutionärste Adventslied, das je gesungen wurde... ein hartes, starkes, unerbittliches Lied von stürzenden Thronen und gedemütigten Herren dieser Welt.» Der Ruf der Nachtigall gilt als der Inbegriff von vollendetem Gesang. So hält die Nachtigall auch Einzug in Händels Orgelkonzert «Der Kuckuck und die Nachtigall». Eingeleitet wird das Konzert durch den Eröffnungschor aus der Kantate «Nun komm der Heiden Heiland» von J.S. Bach. Und später ertönt an diesem Abend auch Mozarts Sinfonie F-Dur KV43.

Das stadtorchesterSCHLIEREN unter der Leitung von Hugo Bollschweiler hat sich als ambitioniertes Laienorchester einen festen Platz in der kulturellen Landschaft des Limmattals erspielt. Die Kirchenchöre St. Maria Würenlos und St. Mauritius Engstringen pflegen ein reiches Repertoire an stilistisch vielfältiger Kirchenmusik. Zum ersten Mal konzertieren die beiden Chöre nun unter der Leitung von Eric Maier gemeinsam. Als Solistinnen wirken mit Johanna Schutzbach, Sopran, Uta Rechtmann, Mezzo-Sopran und Christiane Schmeling, Alt.

Der Kulturkreis Würenlos unterstützt die Aufführung des Konzertes in Würenlos.

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ARNO CAMENISCH

Bistro Littéraire

Mittwoch, 23. November 2016, 20.15 Uhr, Alte Kirche Würenlos

 «Die Kur», eine Lesung, musikalisch begleitet von Pascal Gamboni, Gitarre. Der Bündner Autor und Performer Arno Camenisch liest aus seinem neuesten Roman «Die Kur» – ein tiefgründiges, abgrund-komisches Buch über die Liebe und den Tod. Und mit der gleichen Originalität, mit der Camenisch seine Wort- und Bildsprache kreiert, trägt er auch seine Texte vor – in seinem unvergleichlichen, melancholisch-humorvollen «Camenisch-Sound». Zudem liest er Spoken Word Texte. «Mit seinen Dialogen wurde Arno Camenisch zum Popstar der Schweizer Literatur», schrieb der Literaturwissenschaftler Charles Linsmayer in der «NZZ am Sonntag». Und im Hessischen Rundfunk hiess es: «Seine Lesungen sind Kult.» Mit Pascal Gamboni, der die Lesung musikalisch begleitet, bildet Camenisch ein interessantes Gespann. Gamboni ist einer der bekanntesten Vertreter der vitalen rätoromanischen Rockszene, aber auch ein lyrischer «Chantautur».

Arno Camenisch, 1978 im bündnerischen Tavanasa geboren, schreibt auf Deutsch und Rätoromanisch. Er studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel, wo er auch lebt. Auf Deutsch erschienen bisher 6 Romane, zuletzt 2015 «Die Kur». Die Texte von Camenisch wurden in über 20 Sprachen übersetzt.Lesungen führten den Bündner quer durch die Welt. Im März 2015 strahlte das Fernsehen SRF den Dokumentarfilm «Arno Camenisch - Schreiben auf der Kante» aus. Der Autor erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Schweizer Literaturpreis 2012 für «Ustrinkata» und den Raiffeisen Cultura Preis 2013.

 

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AUF DER UMLAUFBAHN

Malerei und Musik live auf der Bühne

Sonntag, 6. November 2016, 17.00 Uhr

 Erstaufführung eines neuen Programms der Huser Brothers. Die vier Huser Brothers haben alle den selben Background: Die Wettinger Landstrasse, die Felsen und Geröllhalden des Gotthards, und keiner kommt lange ohne Abenteuer aus. Deshalb sind alle Musiker geworden, nur Fritz ist Maler. In diesem Programm malt er vor den Augen des Publikums ein Bild. Mit kleinen Pointen und grossen Gedanken. Und seine Brüder spielen eine angemessene Musik dazu. Mit Saxophon, Taragot, Gitarre, Schlagzeug , Posaune, Gesang und einem Gefühl für Geröll und Stille. Dieses Programm wird hier in Würenlos zum ersten Mal aufgeführt, es soll drei Teile haben und 91 Minuten 54 Sekunden dauern, plus eventuell einer Zugabe. So etwas ist doch eine wahre Freude!

Die Huser Brothers

Fritz Huser ist ein Geschichtenerzähler, und dies tut er meistens mit Farbe und Pinseln. Seine Fantasie, seine drei Brüder und seine Frau sind seit 1952 seine treusten Begleiter. Seine Werke sind regelmässig an Ausstellungen zu sehen und haben einen beachtlichen Kreis von Sammlern gefunden.
Theo Huser ist Bildhauer, Zeichner und Musiker und ziemlich bekannt.
Stephan Huser ist Schlagzeuger und Musiker und der Erstgeborene.
Felix Huser ist Englishteacher und Photograph und Musiker und der Jüngste.
Alle leben auf der Umlaufbahn, im Aargau und auf dem St. Gotthard.

 

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ABC 4 USA

Clinton oder Trump? Die USA im Fokus

Sonntag, 25. September 2016, 11.00 Uhr, Matinée

 Lesung mit dem «10 vor 10»-Moderator und früheren USA-Korrespondenten Arthur Honegger. Amerika ist allgegenwärtig. Nicht nur weil die Weltmacht Nr. 1 in Bälde einen neuen Präsidenten oder eine Präsidentin wählt. Als Reiseziel gehören die USA zu den Topdestinationen der Schweizer. Gleichzeitig belasten Schnüffelaffären und geopolitische Ränkespiele regelmässig die transatlantischen Beziehungen. So geben die Vereinigten Staaten vielen Europäern Rätsel auf: Warum denken die Amerikaner so anders als wir? Dieser Frage geht Arthur Honegger in seinem Buch «Abc 4 USA» nach. Er zeigt auf, was dieses Land zu dem gemacht hat, was es heute ist. Welche Personen und Ereignisse, aber auch welche Filmfiguren, Songs und Marken die USA geprägt haben.

Arthur Honegger

Geboren 1979 in Davos. Als Absolvent der Ringier-Journalistenschule arbeitete er zunächst als Wirtschaftsredaktor für den «Blick». Seit 2005 ist er beim Schweizer Fernsehen tätig. Von 2008 bis 2015 war er Korrespondent in den USA. Honegger hat über 40 der 50 US-Bundesstaaten bereist, über den US-Wahlkampf ebenso berichtet wie über Kultur und Katastrophen. Wieder zurück in der Heimat, moderiert Honegger nun seit einem Jahr die Informationssendung «10 vor 10». 2008 und 2009 war er auch Kolumnist beim «Sonntag» sowie der «Aargauer Zeitung».

 

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«I BI NÜT VO HIE!»

Sprung über die Sprachgrenze

Freitag, 9. September 2016, 20.15 Uhr, Alte Kirche Würenlos

 Carlos Henriquez mit seinem Solo-Programm. Ein schweizerdeutsches Dialekt-Stück, geschrieben und gespielt von einem Romand. In seinem charmanten, französisch geprägten Schweizerdeutsch erzählt Carlos Henriquez aus seinem (Sprach-)Leben, vermischt mit lustigen Geschichten. Sein Schweizerdeutsch mag nicht perfekt sein, aber umso charmanter ist sein Humor und umso besser sein Gschpüri für die vielen kleinen und grossen Unterschiede im Schweizer Völkli. Sein gekonntes und amüsantes Hüpfen über den Röstigraben bietet so beste Unterhaltung und lässt uns die unterschiedlichen Mentalitäten besser verstehen.

Carlos Henriquez

1969 geboren, als Sohn einer Deutschschweizerin und eines Spaniers in Biel und Neuenburg aufgewachsen. In der französischen Schweiz erlangte der Improvisationsschauspieler (Schweizermeister im Theatersport 2014), Komiker und Regisseur grosse Popularität, als er 2007 mit der Truppe Les Peutch den Circus Knie durch die Romandie begleitete. Damals machte er auch Bekanntschaft mit Emil Steinberger. Dieser ermutigte den sprachbegeisterten Romand, den Sprung über den Röstigraben zu wagen und vor Deutschschweizern aufzutreten – auf Schweizerdeutsch! Emil hat Carlos Henriquez auch bei der Realisierung des Soloprogramms beraten.

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Das Wanderkino kommt!

Freitag 5. August 2016, 21.15 Uhr: "COMO AGUA PARA CHOCOLATE"
Samstag 6. August 2016, 21.15 Uhr: "LES PETITES FUGUES"
(Platz vor der Zentrumsscheune)

Schon zum 6. Mal spannt das Wanderkino aus Winterthur seine Leinwand vor der Zentrumsscheune auf. Das Kleinunternehmen bringt die Filme wieder dorthin, wo die Menschen sind. Am schönsten ist es doch, wenn man keine langen Wege hat und der Filmgenuss so serviert wird wie ein feines Essen, in einer schönen Atmosphäre.

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COMO AGUA PARA CHOCOLATE (Freitagsfilm)

 Mexiko 1910. Die 15-jährige Tita (Lumi Cava- zos), Tochter einer Gutsbesitzerin, verliebt sich in Pedro (Marco Leonardi), und der junge Mann erwidert ihre leidenschaftlichen Gefühle. Doch als er um Titas Hand anhält, weist ihn die Gutsherrin Elena zurück: Einem ungeschriebenen Gesetz zufolge muss Tita als jüngste ihrer drei Töchter unvermählt bleiben und zeitlebens für sie sorgen. Pedro lässt sich von Elena überreden, statt Tita deren älteste Schwester Rosaura (Yareli Arizmendi) zu heiraten. Er hofft, so wenigstens in die Nähe seiner Angebeteten zu kommen. Damit nimmt ein Familiendrama seinen Lauf. Der Film von 1992 basiert auf dem Roman «Bittersüsse Schokolade» von Laura Esquivel.
Regie führte der Mexikaner Alonso Arau.

LES PETITES FUGUES (Samstagsfilm)

 Der alte Knecht Pipe, meisterhaft gespielt vom französischen Schauspieler Michel Robin, macht nach 30 Jahren Arbeit auf demselben Bauernhof eine beispielhafte Veränderung durch. Der Film zeigt, wie Pipe sich ein Motorrad anschafft und mit diesem kleinen Schritt beginnt, sich aus seiner starken Abhängigkeit zu befreien und seine ergebene Haltung abzulegen, um schliesslich sein eigener Herr zu werden und selber über sein Dasein zu bestimmen. Und das lässt auch bei der Bauernfamilie, in der Pipe lebt, das fast undenkbare Wirklichkeit werden.
Yves Yersins optimistischer Spielfilm aus dem Jahre 1979 gehört zu den erfolgreichsten Schweizer Filmen überhaupt.

Freitag und Samstag, 5./6. August 2016, 21.15 Uhr
Bar und Essen ab 19 Uhr
Platz vor der Zentrumsscheune
Eintritt Abendkasse Fr. 17.– / 14.– (Jugendliche, Legi)

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Molotow Brass Orkestar

Samstag, 25. Juni 2016, 20.00 Uhr, Hof der Mühle Otelfingen

Eine Berner Band mit ganz speziellem Sound

 Explosiv wie ein Molotow Cocktail, oder berauschend wie dessen Inhalt, wenn man mit ihm lieber den eigenen Durst bekämpft, so tönt das Molotow Brass Orkestar. Mit unglaublicher Präzision und unwiderstehlicher Lebensfreude versteht es die Berner Band, jede Art von Publikum innert kürzester Zeit in ihren Bann zu ziehen. Dazu bedienen sich die fünf Blechbläser mit klassischem Musikstudium, angetrieben von ihrer Powerfrau am Schlagzeug, wahlweise Schweizer Volksliedern, energiegeladenen Skas oder osteuropäischer Balkan Brass Rhythmen. Am liebsten aber mischen sie sowieso alles zusammen. Da werden Vreneli und Hansjoggeli schon einmal vom bernischen Guggisbärg auf den Balkan versetzt, und auch das urschweizerische Örgelihuus samt Alphorn liegt plötzlich irgendwo im Osten.

Molotow Brass Orkestar
Die Geschichte der Gruppe beginnt 2007 an der Hochschule der Künste Bern (HKB). Sechs damalige Musikstudenten haben den gemeinsamen Wunsch, aus dem normalen Konzertbetrieb auszubrechen. Im Februar 2010 erscheint ihr erstes Album. Einladungen an grosse Festivals lassen ebensowenig auf sich warten wie Clubkonzerte (u. a. Moods Jazz Club Zürich, Bierhübeli Bern, Abart Club Zürich, Stall 6 Zürich) sowie Auftritte in Lokalen, Kneipen, edlen Villen, kühlen Lagerhallen und an privaten Festen. Die Band hat mittlerweile drei Alben herausgebracht, ist auf dem Soundtrack dreier Filme zu hören und lief nachweislich auf mindestens vier Kontinenten am Radio.

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Von Mühle zu Mühle

Sonntag, 22. Mai 2016, 14.00 - 18.00 Uhr

Von Würenlos nach Otelfingen

 Historischer, literarischer und musikalischer Spaziergang von Würenlos über Oetlikon nach Otelfingen. Drei Orte - eine gemeinsame Geschichte. Drei Orte - drei historische Mühlen als Baudenkmäler. Durchs fast ebene Furttal gelangen wir in zwei Spazier-Etappen von 20 bzw. 40 Minuten von Mühle zu Mühle. An allen drei Orten erwartet uns ein kulturelles Intermezzo:

• In Würenlos gibt Historiker Bruno Meier eine kurze Einführung zur Geschichte der Mühlen
• In Oetlikon liest Schauspieler Hanspeter Müller-Drossaart eigene und fremde Texte
• In Otelfingen spielt Violinist Jurij L. Drole, Caravane, ein Rezital (Konzert)








Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt. In Oetlikon gibts eine Vesper mit Speck und Brot. Ein Rück- oder allfälliger Hintransport muss selber organisiert werden.
(Die S 6 verkehrt alle 30 Minuten). Auskunft bei Fragen: 079 207 86 12

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Marius und die Jagdkapelle - Kinderkonzert

Samstag, 23. April 2016, 15.30 Uhr, Würenlosermesse Eventhalle (Alte Turnhalle)

Geburtstag

 Marius & die Jagdkapelle feierten im 2015 ihren runden
10. Geburtstag. Ein Jahr zu spät. Aber das macht doch nichts.

Die Jäger begehen zusammen mit den Kindern im Publikum ihre Geburtstags-Feier, bringen einen Kuchen mit und schenken sich ein „Bescht vo“ Programm mit ihren Lieblingsliedern und den alten bekannten Jägerhits. Der Konzertsaal wird musikalisch in eine Jägerfesthütte verwandelt, auf dass sich die Balken biegen. Wer weiss, vielleicht wird Tombär tanzen, man munkelt, dass Oberjägermeister Brünzli auf ein Geburtstagsbsüechli kommt - und zur Feier des Tages darf evtl. sogar der Supertreffer wieder einmal ein Lied singen.

Live-Besetzung
Marius (Marius Tschirky) – Gesang, Gitarre, Oberjägermeister Brünzli
Supertreffer (Christian Bührle) – Schlagwerk, Rasseln & Co., Jägerchor
Bärechrüseler (Hans Kühne) – Bass, Jägerchor
Peter mit dem Wolf (Peter Lutz) – Banjo, Mandoline, Lapsteel, Dobro, Jägerchor
Tombär (Thomas Szokody) – Piano, Jägerchor

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Claudio Zuccolini

Samstag, 23. April 2016, 19.30 Uhr / 21.15 Uhr, Würenlosermesse Eventhalle
(Alte Turnhalle)

Best of Zucco

 Comedy Night mit Claudio Zuccolini an der Würenloser Messe 2016. Er war einst Ex-Promi, Verkäufer auf Kaffeefahrten, Erfolgstrainer – und nach einer intensiven Zirkusschule ist er zurück auf der Bühne: Claudio Zuccolini ist wieder Claudio Zuccolini. Einfach Zucco. Schon zum zweiten Mal figurierte Zucco 2014 im Rating der SonntagsZeitung unter den fünf besten Schweizer Komikern. Mit seiner spitzen Zunge und seinem trockenen Humor bringt der Bündner alle zum Lachen. Mit der Comedy Night beteiligt sich der Kulturkreis an der grossen Leistungsschau des Furttaler Gewerbes.



Claudio Zuccolini
In Graubünden aufgewachsen. Nach einer Handelsmittelschule, einem Bank-Praktikum und zwei Semestern Wirtschaftsstudium wechselte er 1994 ins Medienbusiness. Zuerst als Lokalradio-Moderator in Graubünden dann als Videojournalist und Moderator beim Zürcher Privatsender Tele24 und schliesslich beim Schweizer Fernsehen. Daneben baute sich Claudio Zuccolini ein Standbein als Komiker auf. Mit mehreren Comedy-Programmen tourte er erfolgreich durch die Schweiz (mit «Zucco’s Kaffeefahrt» war er im März 2009 auch in Würenlos). 2013 reiste er als Gast-Komiker mit dem Circus Knie durch die Schweiz, bevor er 2014 sein viertes Soloprogramm «iFach Zucco» auf die Bühne brachte.

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Max Küng

Mittwoch, 16. März 2016, 20.15 Uhr, Steinhof Würenlos

Küng ist Kult.

 Wenn uns beim Überqueren eines Platzes ein weisser Range Rover beinahe über den Haufen fährt, so macht unsereins die Faust im Sack oder ruft, wenns hoch kommt, der Nobelkarre ein paar böse Worte hinterher. Max Küng schreibt darüber eine amüsante Kolumne und begeistert damit seine Fangemeinde. Die stürzt sich jeden Samstag im «Magazin» zuerst auf seine Kolumne. Mit seinen humorvollen Betrachtungen über allerlei Alltagserscheinungen trifft er den Nerv der heutigen Zeit. Doch Küng ist auch Schriftsteller. Nach Bänden mit Reportagen und Kolumnen und einem Buch über Radrennfahrer erschien 2015 sein erster Roman «Wir kennen uns doch kaum». Die Geschichte eines Paares, das sich im Internet kennenlernt, aber einem Treffen im realen Leben noch lange ausweicht.

Max Küng
Geboren 1969 in Maisprach (Baselland), lebt er mit seiner Frau, der Künstlerin Zilla Leutenegger und zwei Söhnen in Zürich. Er absolvierte eine kaufmännische Lehre bei der UBS. Sein Traumberuf aus Kindertagen war es, einmal ein reicher Bankdirektor zu werden. Als nächstes fing er eine Ausbildung als Computerprogrammierer an, die er nach kurzer Zeit wieder abbrach. Mit 25 Jahren begann er die eineinhalb jährige Ausbildung bei der Ringier Journalistenschule. Seit 2000 schreibt er regelmässig Kolumnen und Reportagen für «Das Magazin».

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Milena Chanson Trio

Freitag, 26. Februar 2016, 20.15 Uhr, Steinhof Würenlos

La Vie En Rose

 100 Jahre Edith Piaf – Hommage mit dem Milena Chanson Trio. Am 19. Dezember 1915 ist sie geboren, die grosse Chansonnière Edith Piaf. Die Luzerner Chanson-Sängerin Milena, die seit 11 Jahren französische Lieder interpretiert, bringt mit dem Konzertprogramm «La vie en rose – 100 Jahre Edith Piaf» ein exklusives Piaf-Special auf die Bühne. Milena erzählt aus dem Leben der weltberühmten Sängerin, singt eigene Interpretationen der Hits wie «La vie en rose», «Non, je ne regrette rien», «Milord», «Padam, padam», «Hymne à l’amour» und auch weniger bekannte Lieder mit wunderschönen Melodien und Texten wie zum Beispiel «Johnny tu n’es pas un ange», «Les amants d’un jour» oder «L’homme à la moto». So lässt Milena diese Chansons, die voller Lebensfreude, Tragödien und Liebe sind, wieder aufleben.

Milena Chanson Trio
Milena Bendáková Schweizerin mit tschechischen und deutschen Wurzeln. Sängerin im Milena Chanson Trio (Französische Chansons, Deutsche Lieder), im Milena Swing Trio (Swing Songs und Italohits) und in diversen Bigbands und Orchestern. Lehrerseminar. Musikstudium in Mailand und Luzern.
Dominik Flaig E-Gitarre/Geige/Akkordeon/Gesang. 1981 geboren, Lehrerseminar, Studium an der Jazzschule Luzern. Gitarrist in Bigbands, Jazzformationen, Hiphop-Projekten.
Urs Nüssli E-Bass/Kontrabass. Studium an der Jazz Schule Luzern und am Berklee College of Music in Boston. Insgesamt über 1000 Konzerte im Jazz-, Funk- und Fusionbereich, in Theater-, Musical- und Gospelproduktionen; Purple). Eigene Musikschule für E-Bass in Schlieren und Luzern.

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Christian Haller

Freitag, 15. Januar 2016, 20.15 Uhr, Alte Kirche Würenlos

Der Aargauer Kunstpreisträger und sein neuester Roman

 Christian Haller ist 2015 mit dem Kulturpreis des Kantons Aargau geehrt worden. «Feines künstlerisches Gespür» und «grosse literarische Könnerschaft» attestierte ihm Klara Obermüller in ihrer Laudatio. Spätestens seit seiner viel beachteten Trilogie des Erinnerns (umfassend die drei autobiografisch inspirierten Romane «Die verschluckte Musik», «Das schwarze Eisen», «Die besseren Zeiten») gilt Haller als Romancier hohen Ranges. Gelegenheit, diesen bedeutenden zeitgenössischen Aargauer Schriftsteller kennen zu lernen, gibt dieser Abend im Bistro Littéraire. Christian Haller stellt seinen neuesten (im November 15 erscheinenden) Roman «Die verborgenen Ufer» vor.

Christian Haller
Geboren 1943 und aufgewachsen in Suhr, lebt er heute als freier Schriftsteller in Laufenburg. Seit 1980 erschienen von ihm 12 Prosawerke und 5 Gedichtbände. Für sein Werk erhielt er mehrere bedeutende Preise. Haller hat nach Absolvierung des Lehrerseminars an der Universität Basel Zoologie studiert. Anschliessend sichtete und verfilmte er im Auftrag von Stadt und Kanton Zürich den Nachlass des Schweizer Philosophen und Schriftstellers Adrien Turel (1890-1957). Von 1974 bis 1982 war Haller als Bereichsleiter der «Sozialen Studien» am Gottlieb-Duttweiler-Institut in Rüschlikon tätig, danach vier Jahre lang als Dramaturg am «Theater Claque» in Baden.

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Peter Spielbauer

Mittwoch, 11. November 2015, 20.15 Uhr, Alte Kirche Würenlos

Alles Bürste

 Der bayerische Worttänzer und Objekttäter Peter Spielbauer in seinem neuesten Programm. Jahrzehntelang selbst in den Ungenauigkeiten und Unsicherheiten unserer Existenz schwimmend, ist es Spielbauer mit seiner finalen Erkenntnis «Alles ist eine Bürste?!» gelungen, endlich Klarheit und Halt in unser flüchtiges Dasein zu blasen. Spielbauer sieht das Grosse Ganze, zweifelt zwar, ob das Grosse Ganze auch ihn sieht, gibt jedoch nie auf und sieht in der geschickten Verknüpfung von Umwegen den bequemen Teppich des intellektuellen Wohlbefindens. Mit großem körperlichen Einsatz und dem exzessiven Gebrauch spärlichster Requisiten (ein Tuch, ein Stab, ein Stein, ein Irrtum) tuch­stabirrt er durch seinen Spielbauer-Kosmos. – Spielbauer ist auf der Bühne umwerfend komisch und bringt selbst das zurückhaltendste Publikum in beängstigendem Ausmass zum Lachen.

Peter Spielbauer
1954 kommend aus den Tiefen des Bayrischen Waldes, Kraft schöpfend aus bäuerlichen Wurzeln, trifft im zarten Alter von zwölf Jahren das erste Mal auf einen sinnvollen Text. Es ist ein Jandl-Text. Erleuchtung! Abschluss der Schultheatergruppe mit Werken von Valentin und Jonesco. Test mehrerer Universitäten, Gärtnerlehre, Strassentheater. Sinnsuche in München, Berlin und Paris. Sinnfindung in Icking im Isartal/ Bayern. All is art in Isartal. Zeugung von vier Söhnen. Heirat mit keiner Frau. Zwischenstand 2015: Unterwegs mit philosophisch-komischen Soloprogrammen von Hamburg bis Bozen und Würenlos bis fast Wien.

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Werner Zemp

Freitag, 30. Oktober 2015, 20.15 Uhr, Oberstufenschulhaus Feld

Design im Wandel der Zeit

 Begegnung mit Werner Zemp, einem der bekanntesten Designer der Schweiz. Vielem, was unseren Alltag prägt, hat er die gute Form gegeben – Spielplatzgeräten, Kaffeemaschinen, Röntgenapparaten, Bürostühlen, Küchenspülen, Strassenleuchten und sogar einer Milchbrustpumpe. Zemp ist auch der Vater des legendären Abfallhais, der all das schluckt, was nicht auf der Strasse landen soll. Design ist für ihn «Funktionalität, Emotion und Poesie». Das Bedürfnis, ganz frei und ohne Einschränkungen mit Formen, der Wirkung von Licht und Schatten, Materialien und Farben zu arbeiten, hat ihn früh auch in die Welt der konkreten Kunst geführt. In seinem Streifzug zum Thema «Design und Designverständnis im Wandel der Zeit» schlägt Werner Zemp einen Spannungsbogen von den Anfängen und Auswirkungen der Produktentwicklung bis zum heutigen Design als Konsum- und Lifestyle Vehikel. Er stellt die Frage: Wohin geht die Reise, wo alles mit allem elektronisch vernetzt, in-transparent, un-durchlässiger und un-verständlicher wird?

Werner Zemp
1940 geboren, aufgewachsen in Kleinwangen (LU). Lehre als Möbelschreiner, Stagiaire-Ausbildung zum Innenarchitekten, Kunstgewerbeschule Luzern. Designstudium an der Hochschule für Gestaltung, Ulm. Arbeitsaufenthalte in Mailand, London und Santiago de Chile. Eigenes Designbüro in Bern, später in Como. 1978 - 1993 Geschäftsführer der Designabteilung der Devico Design AG. Ab 1993 zusammen mit seiner Frau Margarita das Atelier Zemp+Partner design im Technopark Zürich, das er 2004 an seine Mitarbeiter übergibt. Den gewonnenen Freiraum nützt er für sein künstlerisches Schaffen. Seit 2008 Atelier in Amden.

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Duo Calva

Freitag, 25. September 2015, 20.15 Uhr, Alte Kirche Würenlos

Zwei für Eins

 Im neuen Programm wird abgerechnet! Weil die beiden Cellisten Alain Schudel und Daniel Schaerer trotz aller Anstrengungen keine Subventionen bekommen, stehen sie kurz vor dem finanziellen Ruin. Zu jedem musikalischen Opfer bereit, komponieren sie Beethovens Neunte marktgerecht um, verkaufen einzelne Töne an die Schweizerische Notenbank und tragen Tristan und Isolde eigenhändig zu Grabe. Mit grosser musikalischer Virtuosität und einer saftigen Portion Humor kämpfen die beiden Streicher ums nackte Überleben. Das Duo Calva hat schon zweimal das Würenloser Publikum begeistert, 2010 mit seinem erfolgreichen Erstling «Heute Abend: Zauberflöte! Grosse Oper für 2 Celli» und 2011 mit «Cellolite».

Duo Calva
Seit einem ersten Auftritt an einem Dorfanlass auf dem Lande im Jahre 1996 sind die beiden Cellisten Alain Schudel und Daniel Schaerer als Duo Calva unterwegs, anfangs rein konzertant und seriös, was ihnen unter anderem den Ttel Pro Argovia Artists 03/04 einbrachte. Aus harmlosen aber charmanten Konzertkommentaren entwickelten die Zwei unter professioneller Anleitung die Idee eines Bühnenprogramms mit viel Cellomusik und einer treffenden Story als rotem Faden. So wollen sie die Freude an klassischer Musik auf eine etwas andere Art vermitteln. Ein Ziel, dem sie auch mit Familienkonzerten, zusammen mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, ein Stück näher gekommen sind.

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Lili Pastis Passpartout

Freitag, 4. September 2015, 20.15 Uhr, Alte Kirche Würenlos

«Chasch mi gärn ha!»

 Lili Pastis Passepartout mit ihrem aktuellen Bühnenprogramm «Chasch mi gärn ha!» Cornelia Montani und Daniel Schneider sind dem Kulturkreis-Publikum von früheren Solo- und Duo-Auftritten («God bai frends»,«Pauline», «New York einfach», «Steinflut») bestens bekannt. Zusammen mit Christoph Elsaesser sind sie nun Lili Pastis Passepartout. Sie präsentieren ein herzzerreissendes Puzzle aus ungewöhnlichen Liebesgeschichten von ganz gewöhnlichen Menschen. Herzklopfen und weiche Knie, himmelhoch jauchzend und doch nie betrübt. Lieder aus den Schweizer Alpen, italienische Canzoni, französische Chansons, Klezmer-Melodien und ein Hauch von Jazz.

Cornelia Montani wirkt als Schauspielerin, Musikerin, Autorin und Regisseurin. Nach Abschluss der Scuola Teatro Dimitri tourte sie erst zusammen mit Joe S. Fenner während 15 Jahren als «Tandem tinta blu» mit Geschichten und Musik, später mit Soloproduktionen durch die in- und ausländische Kleinkunstszene.
Daniel Schneider, Zürcher Klarinettist und Saxofonist, ist in allen Stilbereichen ein gefragter Solist. Über 20 CD-Einspielungen dokumentieren dies.
Christoph Elsaesser studierte Kontrabass, unterrichtet heute an der Musikschule Konservatorium Zürich und spielt in diversen Ensembles.

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Das Wanderkino kommt!

Freitag 7. August 2015, 21.15 Uhr: "Home"
Samstag 8. August 2015, 21.15 Uhr: "Hinder den sieben Gleisen"
(Platz vor der Zentrumsscheune)

Schon zum 5. Mal spannt das Wanderkino aus Winterthur seine Leinwand vor der Zentrumsscheune auf. Das Kleinunternehmen bringt die Filme wieder dorthin, wo die Menschen sind. Am schönsten ist es doch, wenn man keine langen Wege hat und der Filmgenuss so serviert wird wie ein feines Essen, in einer schönen Atmosphäre.

Home (Freitagsfilm)

 Passend zur Sommerdok «A1 – Die Raststätte» von Fernsehen SRF zeigt das Openair-Kino den ersten Spielfilm der Schweizer Regisseurin Ursula Meier. Drehort war ein nach langer Suche gefundenes Autobahn-Teilstück in Bulgarien. Der Film aus dem Jahr 2008 wurde mit dem Schweizer Filmpreis und dem französischen César ausgezeichnet. – Eine Familie (Isabelle Huppert als Mutter) lebt seit Jahren in einem einsamen Haus direkt neben einer halbfertigen Autobahn und nutzt diese ganz selbstverständlich als Lebensraum und Spielfläche. Das Leben ist fröhlich und unbeschwert. Doch eines Tages wird die Autobahn überraschend fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben. Damit ist die Idylle abrupt zu Ende, der Weg in die Stadt versperrt. Zunächst versuchen die Familienmitglieder sich auf unterschiedlichste Weise mit der neuen Situation zu arrangieren. Doch allmählich nehmen Verzweiflung und Resignation überhand. Die Familie kapselt sich völlig ab und entkommt der unheilvollen Isolation nur mit viel Glück.

Hinter den sieben Gleisen (Samstagsfilm)

 Der erfolgreichste und vielleicht auch beste Film von Kurt Früh, der im April dieses Jahres 100 Jahre alt geworden wäre. Mit diesem Kleinbürger-Drama hat der Zürcher Regisseur einen zeitlosen Klassiker voller Humor, Zärtlichkeit und Ironie geschaffen. Die Hauptschauplätze – die Zürcher Langstrasse und der Güterbahnhof mit seinen Lagerhallen und verlotterten Baracken – sind charmant und atmosphärisch in Szene gesetzt. Das deutsche Dienstmädchen Inge (Ursula Heyer) ist vom Sohn ihrer Herrschaft, einem verwöhnten Züriberg-Filou, verführt und geschwängert worden. Nach einem Selbstmordversuch flüchtet sie sich in einen Schuppen beim Güterbahnhof. Dort stellt sie den Alltag dreier Clochards (Max Haufler, Ruedi Walter und Zarli Carigiet) gründlich auf den Kopf. Die drei nehmen sich ihr und ihrem mittlerweile zur Welt gekommenen Kind an. Sie stellen den Vater des Neugeborenen zur Rede. Nach vielen Turbulenzen gibt‘s für Mutter und Kind doch noch ein Happyend.

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Michael Flury

Samstag, 27. Juni 2015, 20.00 Uhr

Carte Blanche für einen jungen Jazzmusiker.

 In Otelfingen aufgewachsen, gehört der Posaunist, Arrangeur und Komponist Michael Flury mittlerweile zur Topgarde der jüngeren Schweizer Jazzszene. Ab 2006 spielte er sechs Jahre lang in der Band von Sophie Hunger, seit 2013 ist er Sideman von Stephan Eicher. Mit wem zusammen er das Openair-Gemeinschaftskonzert der Stiftung Mühle Otelfingen und des Kulturkreises Würenlos bestreiten wird, ist noch offen. Gut mäglich, dass wie schon am Jazzfestival Willisau 2014 der ebenfalls sehr erfolgreiche junge Jazzgeiger Tobias Preisig dabei sein wird.

Michael Flury
1983 geboren, lebt als freischaffender Musiker in Zürich und Hamburg. Nach der Matura studierte er Jazzposaune an der Hochschule für Musik und Theater Zürich, Lehrdiplom 2006. Als Student spielte er im Bundesjazzorchester Deutschland BuJazzO und wirkte als Musiker am Schauspielhaus Zürich bei der Inszenierung von «Richard II» mit. Ab 2004 Konzerte mit Bands wie Kalabrese, King Kora, Kung Fu Horns und Jean-Paul Bourelly. 2006 dank eines Stipendiums Studienaufenthalt in New York. Bis 2012 war Flury dann festes Mitglied der Band von Sophie Hunger. Für die Ausstellung «Chavin - Perus geheimnisvoller Anden-Tempel» im Zürcher Museum Rietberg installierte er 2012 eine Klanginstallation. Seit 2013 spielt er mit Stephan Eicher.

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Lenzgefühle

Sonntag, 17. Mai 2015, 17.00 Uhr, Alte Kirche Würenlos

Gedichte und Musik.

 Betrachtungen über die Natur und ihren Balsam für die Seele. Mit Albert Freuler (Rezitation) und Andreas Schlegel (Laute).
Der Mensch fühlt, dass von Pflanzen ein «gewisses Etwas» ausgeht, das ihn innerlich befriedigt und beglückt. Zu Geburt, Hochzeit und Tod gehören Blumen ebenso wie zu festlichen Mahlzeiten und Feiern. Wir überreichen Blumen als Zeichen der Liebe, Freundschaft oder Verehrung und als Dank für Gastfreundschaft. Wir umgeben unsere Häuser mit Gärten, legen in unseren Städten Parks an und stellen bestimmte Gebiete unter Naturschutz. Der grüne Teppich, in den sich Mutter Erde hüllt, ist der eigentliche Nährboden menschlichen Lebens.

Albert Freuler Geboren 1942, Schauspieler, Regisseur und Bühnenbildner. Hat in Ensembles von namhaften Theatern und in vielen freien Produktionen, in mehreren Schweizer Filmen und in TV-Filmen und -Serien «Tatort», «Motel», «Lüthi und Blanc» u.a. gespielt. Wohnt in Würenlos und war der Abt im Frelichtspiel «Die Teufelsuhr».
Andreas Schlegel Geboren 1962 in Basel, Ausbildung zum Lautenisten, spielte später mehrere CDs ein. Versteht sich als Forscher-Musiker. So untersuchte er im Auftrag von Schweizer Radio SRF die in der Schweiz gespielte Lautenmusik. Autor mehrerer Fachbücher über Zupfinstrumente. Leitet die Musikschule Unteres Furttal.

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Sabines Gartenshow

Mittwoch, 6. Mai 2015, 20.15 Uhr

Ein unterhaltsamer und informativer Abend mit Sabine Reber, der «Gärtnerin der Nation».

 In ihrer Show zeigt sie, dass schöne Blumen oder gluschtiges Gemüse vom eigenen Balkon oder aus dem eigenen Gärtchen keine Hexerei sind. Es geht auch ohne grünen Daumen. Getreu dem Motto «Gärtnern kann jede und jeder und es funktioniert fast immer und überall», gibt Sabine Reber praktische Tipps und Anregungen, dazwischen liest sie Texte aus ihren erfolgreichen Gartenbüchern.

Sabine Reber. Geboren 1970 in Bern, aufgewachsen in Biel. Arbeitete als Redaktorin, Reporterin und Autorin für verschiedene Schweizer Zeitungen. Seit 1997 freischaffende Schriftstellerin, hat Romane, Erzählungen, Gedichtbände, Hörspiele und Gartenbücher publiziert und ist mehrfach ausgezeichnet worden. Seit Jahren schreibt sie Gartenkolumnen, momentan für die «Coopzeitung», den «Tages-Anzeiger» sowie die Zeitschrift «Landliebe». Neben ihrer schriftstellerischen Arbeit nimmt sie Aufträge für Gartengestaltung und -beratung an. Sie hält literarische Lesungen, Gartenvorträge und zusammen mit der Singer-Songwriterin Nonomai tritt sie auch mit einem poetischen Programm und mit einer Performance auf.

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Karin Mazenauer und Wolfram Lorenzen

Sonntag, 29. März 2015, 17.00 Uhr, Alte Kirche Würenlos

Klassisches Konzert mit Stücken für Violine und Klavier.

 Die junge, in Boppelsen aufgewachsene Geigerin Karin Mazenauer und der Pianist Wolfram Lorenzen spielen an diesem Abend Werke von César Franck, Franz Schubert, Pablo de Sarasate und Fritz Kreisler.

Karin Mazenauer erhielt mit 6 Jahren ihren ersten Violinunterricht und schlug später die Laufbahn einer Berufsmusikerin ein: Lehrdiplom am Konservatorium Schaffhausen, weitere Studien in Prag und London (Master of Music in Performance 2006). Als freischaffende Musikerin spielte sie in London in den Orchestern des Royal Opera House und der BBC. Seit 2011 lebt sie wieder in Zürich und widmet sich vermehrt der Kammermusik. Sie ist Preisträgerin von Wettbewerben im In- und Ausland.
Wolfram Lorenzen. Pianist. In Freiburg i.B. geboren. Studium und Meisterkurse bei namhaften Lehrern in Basel und in Deutschland. Preisträger in diversen Wettbewerben. Rege Konzerttätigkeit mit bekannten Orchestern, Solisten und Dirigenten. Lehrauftrag an der Musikhochschule Freiburg.



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Milena Moser

Freitag, 20. März 2015, 20.15 Uhr, Steinhof Würenlos

Lesung mit der Schweizer Bestseller-Autorin.

 Milena Mosers schwarzer Humor und ihre schrägen und nicht selten bösen Frauenfiguren sind zu ihrem Markenzeichen geworden – damit begeisterte sie in den letzten Jahren unzählige Leser und vor allem Leserinnen. Literaturkritiker mögen Milena Mosers Bücher naserümpfend als Unterhaltungsliteratur abtun, was soll‘s. Immerhin sei ihr Buch «Die Putzfraueninsel» verfilmt worden, schrieb Simone Meier einmal im Tages-Anzeiger. Welchem Schweizer Autor und erst recht welcher Autorin sei das in letzter Zeit ausser Martin Suter und ganz am Rand Thomas Hürlimann schon passiert? «Ausser Johanna Spyri natürlich. Johanna Spyri, die wie Milena Moser und Martin Suter Unterhaltungsliteratur geschrieben hat. Also Literatur mit saftigen Handlungen, aber ohne grosse stilistische und philosophische Sperenzchen.»

Milena Moser
1963 in Zürich geboren, gelernte Buchhändlerin. Erste, allerdings nie veröffentlichte Romane schrieb sie während eines zweijährigen Aufenthaltes in Paris. Ihr erstes Buch, «Gebrochene Herzen», erschien 1990. Seither lebt sie vom Schreiben. Ihr zweites Buch, «Die Putzfraueninsel», wurde zum Bestseller und auch verfilmt. Sie hat sechzehn Bücher veröffentlicht sowie zahlreiche Essays, Artikel, Hörspiele, Übersetzungen und Kolumnen. Sie leitet auch Schreibkurse und wagte sich 2011 zusammen mit der Musikerin Sibylle Aeberli mit einem abendfüllenden Programm auf die Bühne. Milena Moser war zweimal verheiratet und hat zwei Söhne. Von1998 bis 2006 lebte sie in San Francisco, seither im Kanton Aargau.

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Zusammenrücken

Donnerstag, 5. Februar 2015, 20.15 Uhr, Alte Kirche Würenlos

Podiumsveranstaltung zum Thema Verdichtetes Bauen.

 Immer mehr Menschen leben in der Schweiz und deren Ballungszentren. Auch für die Region Baden/Limmattal wird weiterhin ein grosses Bevölkerungswachstum prognostiziert. Wohin mit all diesen Leuten? Neues Land kann nicht aus dem Hut gezaubert werden, also bleibt nur das verdichtete Bauen. Es gilt zusammenzurücken. Um diese grosse Herausforderung zu meistern, braucht es Weitblick, Kreativität und ein Denken über Gemeinde- und Kantonsgrenzen hinweg. Es geht also nicht einfach darum, ein bisschen zusammenzurücken und ansonsten alles beim Alten zu lassen. Damit wir uns auch in dichter bebauter Umgebung wohl fühlen, braucht es kluge Lösungen. Darüber diskutieren ETH-Professor Bernd Scholl, Architekt Andreas Hofer sowie der Historiker und Publizist Matthias Daum.

Die Gesprächsteilnehmer:
Felix Günther, führender Mitarbeiter am Institut für Raum- und Landschaftsentwicklung an der ETH Zürich und zugleich Leiter des MAS in Raumplanung. Mitwirkung bei der Vorbereitungen für die Ideenkonkurrenz «Perspektive Raumentwicklung Limmattal».
Andreas Hofer, Architekt im Planungsbüro Archipel. Projekte wie Kraftwerk I in Zürich (wohnen von jung bis alt), Vorstand Dachverband gemeinnütziges Wohnen, Dozent Hochschule für Technik, Rapperswil.
Matthias Daum, Historiker, Redaktor der Wochenzeitung «Die Zeit» (Büro Schweiz), Mitautor von «Daheim. Eine Reise durch die Agglomeration» (Verlag NZZ, 2014).

Podiumsleitung:
Judit Solt, dipl. Architektin ETH und Fachjournalistin BR. Seit 1998 als freie Architekturkritikerin und Fachjournalistin tätig sowie als Dozentin für Architekturkritik an der ETH Zürich. Seit 2007 Chefredaktorin TEC21, Fachzeitschrift für Architektur, Ingenieurwesen und Umwelt.

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Capriccio im Kloster

Sonntag, 18. Januar 2015, 18.00 Uhr, Klosterkirche Fahr

«Musik bringt Aargauer Baudenkmäler zum Klingen.»

 Unter diesem Motto ist das Barockorchester Capriccio nun in der vierten Saison an verschiedensten Orten im Kanton Aargau zu hören. In der Saison 2014/15 stehen die Klosterbauten im Zentrum. Jahrhundertelang waren die Klöster die spirituellen und kulturellen Zentren. Capriccio will von diesen «Kraftorten» aus ein Gefühl für Gegenwart und Vergangenheit, für Tradition und Aktualität, kurz: Heimat, schaffen. Der Kulturkreis ist Veranstaltungspartner für das Konzert im Kloster Fahr. Zu Beginn stellt eine Fachperson der kantonalen Denkmalpflege den Konzertraum vor. So werden Raum und Musik zur Einheit. Auf dem musikalischen Programm stehen Concerti, die um 1700 in Oberitalien entstanden sind. Neun Musikerinnen und Musiker spielen Werke von Lucatelli, Vivaldi, Gregori, Sammartini und Leo.

Capriccio Barockorchester
«Capriccio» heisst Laune, Einfall, Phantasie! Treu seinem Namen stellt das Orchester mit Sitz in Rheinfelden – bei aller Sorgfalt im Umgang mit den Originaltexten – das Spielerische, Freche, Überraschende in den Vordergrund, um Barockmusik dem heutigen Menschen lebendig zu vermitteln. 1999 wurde es vom künstlerischen Leiter Dominik Kiefer mit professionellen und auf Alte Musik spezialisierten Musikerinnen und Musikern gegründet und zählte bald zu den renommiertesten Barockorchestern der Schweiz. Das Repertoire umfasst Werke des Barock, der Klassik und der Frühromantik in unterschiedlicher Besetzung. Mit den für diese Epochen originalen Instrumenten entwickelt Capriccio einen nuancierten und farbenreichen Klang.

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Duo Luna-tic

Freitag, 7. November 2014, 20.15 Uhr, Alte Kirche Würenlos

«Obladiblada» – Ein Blinddate mit Luna-tic

 Mademoiselle Olli und Fräulein Claire – zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten. Ein Duo, das so gerne achthändig spielen würde, wären nur die Partner dazu vorhanden. Basteln und Boxen sind die Hobbies von Claire. Sie glaubt an Weltfrieden, Gerechtigkeit und Homöeopathie. Eigentlich müsste die 158 cm grosse Frau aus Berlin doch eine gute Chance haben, im Publikum den Mann ihres Lebens zu finden. Olli aus Ost-Paris (Genf!) hat alles vorbereitet. Das Handy liegt auf dem Klavier, die Nummer steht auf dem Plakat, das Publikum darf loslegen... Olli versucht, ihre Freundin mit allen möglichen und unmöglichen Strategien auf Wolke 7 zu befördern... und sie selber? Sie sucht nicht, sie wird gefunden. Ein kunterbuntes Konstrukt aus komödiantischem Spiel, Tanz, Musik und Gesang (Regie: Tom Ryser).

Luna-tic
Die Wege von Stéfanie Lang aus Genf und Judith Bach, geboren in Berlin, kreuzen sich erstmals während der Ausbildung in der Scuola Teatro Dimitri in Verscio. Mit dem Diplom für Bewegungsschauspiel in der Tasche, gründen Ste?fanie und Judith 2006 das Duo Luna-tic und touren seither durch die grosse Kleinkunstszene. Mehr über die beiden auf: Luna-tic

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Carlos Martinez

Mittwoch, 22. Oktober 2014, 20.15 Uhr, Alte Kirche Würenlos

Der spanische Pantomime mit seinem preisgekrönten Programm «Hand Made»

 Seit mehr als 25 Jahren bereist der Pantomime Carlos Martinez mit seinen Soloprogrammen die Welt. Dank seiner universellen Sprache, der Pantomime, gelingt es dem Spanier spielend, mit Menschen jeder Herkunft schnell einen Kontakt herzustellen. Carlos Martinez kreiert eine Welt aus Gesten, die sein mediterranes Temperament und seinen Humor mit präziser Technik und Rhythmus verbinden. Der Künstler ist ständig dabei, die Grenzen der Stille neu auszuloten. Lesen Sie dazu weiter in der NZZ vom 24.9.2014

Carlos Martinez
Wohnt seit seinem 12. Lebensjahr in Barcelona, wo er in einer Laientheatergruppe seine Liebe zum Theater entdeckte. 1980 besuchte er eine Pantomimen- und anschliessend eine Schauspielschule. Von 1982 bis 1987 studierte er bei Lehrern wie Manuel Carlos Lillo und Jorge Vera. Seit 1986 arbeitet er professionell als Mime. Er hat selber über 50 Stücke für Pantomime und Theater geschrieben und war an der Grndung mehrerer Theatergruppen beteiligt. Er lehrt Pantomime an öffentlichen Schulen, an Seminaren und an der Universität in Saragossa.

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Max Lässer und das kleine Überlandorchester

Freitag, 26. September 2014, 20.15 Uhr, Alte Kirche Würenlos

Unerhörte Schweizer Alpen-Musik

 Unerhörte Schweizer Alpen-Musik. Gitarrist Max Lässer fährt wieder «Überland», nach 2008 schon zum zweiten Mal auch in Würenlos. Mit Lässer, dem Schwyzerörgeli-Spieler Markus Flückiger, dem Hackbrettler Töbi Tobler und dem Bassisten Patrick Sommer präsentieren vier Ausnahmekönner Schweizer Musik in einer Weise, für die es nur ein Prädikat gibt: Unerhört.» Hinter dem «Überland»- Konzept steht die Idee von der Suche nach einer Musik, die mit dem Ort verbunden ist, an dem wir leben. Lässer will eine Musik schaffen, die diese Identität hörbar macht. In diesem Sinn bedeutet «Überland» die Auseinandersetzung mit unserer eigenen «Weltmusik», der Musik des Alpenraumes: eng und weit, knorzig und luftig – ganz wie die Landschaft, in der sie entsteht.

Das kleine Überlandorchester
Max Lässer geboren 1950, ist als einfühlsamer Studio- und Livegitarrist ein fester Pfeiler der Schweizer Musikszene. Wohnt in Ennetbaden. Markus Flückiger, gilt als bester und kreativster Schwyzerörgelispieler der Schweiz. Patrick Sommer studierte Bass an der Swiss Jazz School in Bern und in Los Angeles, ist als frei- schaffender Musiker im In- und Ausland tätig. Töbi Tobler spielt seit 37 Jahren hauptberuflich Hackbrett und brachte dieses Instrument in verschiedenste Musikstile und Formationen ein.

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Peter Bichsel

Freitag, 5. September, 20.15 Uhr, Galerie Alte Mühle, Mühlegasse 15, Würenlos

Lesung mit dem Altmeister der Erzählung

 Ausgerechnet Peter Bichsel war bisher noch nie beim Kulturkreis zu Gast: Peter Bichsel, der «bekannteste und beliebteste Schriftsteller der Schweiz», wie ihn Peter von Matt bei der Verleihung des Gottfried-Keller-Preises 1999 bezeichnet hat. Umso mehr freuen wir uns auf den Abend mit dem begnadeten Erzähler. Wie kaum ein anderer vermag Bichsel aus alltäglichen Begebenheiten grosse Literatur zu machen. Sein Werk ist darum auch in viele Sprachen übersetzt worden. Bichsel ist seiner engsten Heimat eng verbunden – aber mit der Distanz des kritischen Patrioten. Keine geringe Rolle spielt bei ihm der Wirtshaustisch. «Bei einem so kunstreichen Erzähler wie Peter Bichsel, wo sich die Kunst hinter der Alltäglichkeit versteckt wie die Raubkatze im Steppengras», so Peter von Matt, sei der Wirtshaustisch sowohl ein wiederkehrendes Ereignis innerhalb der Geschichten als auch ein Faktor der Inspiration für den Autor selbst.

Peter Bichsel
Geboren 1935. Lebt in Bellach bei Solothurn, war verheiratet mit der Schauspielerin Therese Spörri (†2005), Vater einer Tochter und eines Sohnes. Bevor er sich ganz der Schriftstellerei zuwandte, war er Primarlehrer. Zwischen 1975 und 1981 persönlicher Berater des populären SP-Bundesrates Willi Ritschard, mit dem er ebenso befreundet war wie mit Max Frisch. Schlagartig bekannt wurde Bichsel mit seinen Kürzestgeschichten im Band «Eigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennenlernen» (1964). Den Hauptteil seines Werkes machen Kurzgeschichten und Erzählungen aus, aber auch Kolumnen (aktuell in der «Schweizer Illustrierten»). Peter Bichsel erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen, so den Grossen Schillerpreis und den Ehrendoktortitel in Theologie der Universität Basel.

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Das Wanderkino 2014 kommt!

Freitag 8. August 2014, 21.15 Uhr: " Walking Ned Devine "
Samstag 9. August 2014, 21.15 Uhr: " Die Käserei in der Vehfreude "
(Platz vor der Zentrumsscheune)

Schon zum 5. Mal spannt das Wanderkino aus Winterthur seine Leinwand vor der Zentrumsscheune auf. Das Kleinunternehmen bringt die Filme wieder dorthin, wo die Menschen sind. Am schönsten ist es doch, wenn man keine langen Wege hat und der Filmgenuss so serviert wird wie ein feines Essen, in einer schönen Atmosphäre.

Waking Ned Devine (Freitagsfilm)

 In der britisch-irischen Filmkomödie aus dem Jahr 1998 täuscht ein kleines irisches Dorf das Weiterleben eines verstorbenen Lottogewinners vor, um den Gewinn nicht verfallen zu lassen. Zunächst weiss allerdings niemand, wer der Gewinner ist. Die Freunde Jackie O’Shea und Michael O’Sullivan machen sich zusammen mit Jackies Frau Annie daran, den Gewinner zu ermitteln. Als bei einer zu diesem Zweck gegebenen Party der alte Ned Devine nicht erscheint, sucht Jackie ihn zu Hause auf und findet ihn tot vor dem laufenden Fernseher, den Gewinnschein in der Hand – offensichtlich gestorben vor Schreck über den Gewinn. Was die Dorfbewohner nicht wissen: Der vermeintlich kinderlose Ned Devine hat einen rechtmässigen Erben...

Die Käserei in der Vehfreude (Samstagsfilm)

 Ein Emmentaler Dorf will den Fortschritt und baut anstelle einer Schule einen modernen Käsereibetrieb. Doch bald übersteigt die Geldgier der Bauern alle Schranken. Franz Schnyder schildert in seiner Gotthelf-Verfilmung von 1958 die Auswirkungen ebenso drastisch wie munter. Der Schwarz-Weiss-Film war ein Kassenschlager ohnegleichen. Wer Rang und Namen hatte in der Schweizer Theaterszene, spielte mit: Annemarie Düringer, Heinrich Gretler, Margrit Rainer, Ruedi Walter, Emil Hegetschweiler und in einer Knabenrolle Christian Kohlund. Als Schauspielerin zu sehen ist auch die heutige Würenloserin Anneliese Romanelli-Egger. Sie wird anwesend sein und vor dem Film (um 20.30 Uhr) erzählen, wie sie die Dreharbeiten erlebt hat.

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Hudaki Village Band

Samstag, 21. Juni 2014, 20.00 Uhr, Hof der Mühle Otelfingen (alter Dorfkern)

Volksmusik aus den ukrainischen Karpaten im stimmungsvollen Hof der Mühle Otelfingen

 Die neun Musikantinnen und Musikanten fesseln ihr Publikum – ganz ohne Show, billige Effekte oder Allüren, nur mit ihrer Natürlichkeit und Spielfreude. Als Dorfmusikanten in abgelegenen Bergtälern der Ukraine spielen sie tage- und nächtelang an Hochzeiten; in ergreifenden Balladen und frenetischen Tänzen erzählen sie über Liebe, Verrat, Sinnesfreuden und Tod. Das Konzept der Band beruht auf ihrer Herkunft: Im heute ukrainischen Maramorosch leben seit Jahrhunderten Ruthenen, Wallachen, Roma, Rumänen, Ungarn und Juden Haus an Haus, Tür an Tür. Deren vielfältige musikalische Einflüsse sind bei Hudaki zu spüren. Die Band ist Trägerin des Europäischen Folkpreises.
Ein Gemeinschaftskonzert der Stiftung Mühle Otelfingen mit dem Kulturkreis Würenlos.

Hudaki
Das sind Mischas Kapriolen, die kein Bartok aufschreiben und kein Konservatorium unterrichten kann. Und das sind Katias alte, traurige und spöttische Lieder, die zauberhafte Stimme der jungen Olga, das sind auch Vasia, Volodia der Cymbalist, Jura und Volodia-Bassist, die das alles singen und spielen, ohne je eine Partitur gesehen zu haben.

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Jaap Achterberg in «Der alte König in seinem Exil»

Freitag, 25. April 2014, 20.15 Uhr, Alte Kirche

Schauspieler Jaap Achterberg in einem Stück nach dem gleichnamigen Roman von Arno Geiger

 Mit «Der alte König in seinem Exil» hat Arno Geiger eines der schönsten Bücher über Alzheimer geschrieben. Sein autobiographischer Bericht ist ein ergreifendes Dokument über seinen Vater, das nicht nur von der dunklen Seite der Demenz berichtet. Jaap Achterberg und Regisseur Klaus Henner Russius bringen Geigers Ich-Erzählung eines Sohnes über seine Beziehung zum Vater und dessen altersbedingten Krankheitsprozess als 70-minütiges Erzähltheater auf die Bühne (basierend auf einer Textfassung von Brigitta Soraperra). Ergreifend, aber auch unterhaltsam.

Arno Geiger
Der 1968 geborene Schriftsteller lebt in Wolfurt (Vorarlberg) und Wien. Sein Vater wurde 1944 als 18-jähriger in den Krieg geschickt. Nach seiner Rückkehr aus russischer Gefangenschaft wurde er Gemeindeschreiber in Wolfurt und hat seine engere Heimat nie mehr verlassen.
Jaap Achterberg
1952 in Holland geboren. Lebt seit 1978 in der Schweiz. Schauspieler für Bühne und Film.

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Maurice Steger

Sonntag, 30. März 2014, 17.00 Uhr, Alte Kirche

Una Follia di Napoli: Der Blockflötist von Weltruf zusammen mit Luca Pianca (Laute)

 Der Kulturkreis ist glücklich, Musikfreunden von Nah und Fern dieses Konzert präsentieren zu dürfen. Maurice Steger gehört mit seiner weltweiten Konzerttätigkeit als Blockflötist wie auch als Dirigent zu den führenden Interpreten auf dem Gebiet der Alten Musik. Zahlreiche preisgekrönte, thematisch höchst fantasievoll konzipierte CD-­Einspielungen belegen seit Jahren den einzigartigen Rang dieses Künstlers. Steger ist ein virtuoser, technisch ungemein brillanter Flötist, der mit seinem lebendig- spontanen Spiel jedes Publikum sofort in Bann zieht. Er wertet die Blockflöte als Instrument völlig neu auf. «Una Follia di Napoli» ist eine musikalische Reise in den Süden mit Kompositionen aus dem 16./17. Jahrhundert, von A. Corelli, M. Uccelini, A. Piccinini, F. Mancini, G.F. Fontana und A. Scarlatti.

Maurice Steger
Der 1971 in Winterthur geborene Musiker tritt nicht nur mit seiner Blockflöte in der ganzen Welt auf, sondern auch – und das in den letzten Jahren vermehrt – als versierter Leiter und Dirigent der tonangebenden Originalklang-­Ensembles in der Alten und Neuen Welt, in Asien sowie 2012 zum ersten Mal auch in Afrika. Steger ist Träger zahlreicher Schallplattenpreise und Auszeichnungen.
Luca Pianca
Der in Lugano geborene Luca Pianca ist derzeit einer der gesuchtesten Musiker auf dem Gebiet der Interpretation auf Originalinstrumenten. Er studierte in Mailand und Salzburg (u.a. bei Nikolaus Harnoncourt).
Seit mehr als 15 Jahren nimmt er regelmässig an zahlreichen Festivals und Konzertserien in ganz Europa, den USA und in Japan teil.

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schön&gut mit SCHÖNMATT

Freitag, 7. März 2014, 20.15 Uhr, Alte Kirche

 Anna-Katharina Rickert und Ralf Schlatter in ihrem vierten Kabarettprogramm. Heute schafft es Herr Schön. Wenn alles gut geht. Heute hält er endlich um die Hand von Frau Gut an. Auf der Schönmatt, zwischen Grosshöchstetten und Konolfingen. Der Ort ist schön, und es trifft sich gut: Auch die beiden Gemeinden wollen fusionieren. Das Stimmvolk ist eingeladen zum Fusions-Brunch. Doch betört vom Duft der prächtigen Linde sind es plötzlich nicht mehr nur die Dörfer, die fusionieren wollen. Der Reigen beginnt... Der vierte Streich von schön&gut bietet einmal mehr Wortwitz, Gesang, Poesie, geistreiche Satire und überbordende Fantasie.

schön&gut
Anna-Katharina Rickert und Ralf Schlatter stehen seit 2003 mit poetischem und politischem Kabarett auf Kleinkunstbühnen. «Schönmatt» ist ihr viertes abendfüllendes Programm. Mit «Das Kamel im Kreisel» gastierten sie 2007 schon einmal beim Kulturkreis.
Anna-Katharina Rickert, geboren 1973, lebt als Schauspielerin und Kabarettistin in Birmensdorf. Früher war sie auch schon Clown im Zirkus.
Ralf Schlatter, 1971 in Schaffhausen geboren, lebt als Schriftsteller und Kabarettist in Zürich. Nebst schön&gut schreibt er Bücher, Kurzgeschichten und Hörspiele.

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Linard Bardill

Freitag, 24. Januar 2014, 20.15 Uhr, Alte Kirche

Der kleine Buddha – Programm für Erwachsene, mit Bruno Brandenberger (Bass)

 Seit etlichen Jahren schreibt Linard Bardill Kolumnen für die Coopzeitung. Die Texte über seinen Sohn mit Downsyndrom, der die Familie mit «Höhenflügeln» versorgt, haben Kultstatus erlangt. Bardill präsentiert an diesem Abend die eindrücklichsten und amüsantesten dieser Texte und dazu passende Lieder. Der Bündner Liedermacher erzählt, liest und singt vom kleinen Buddha und den köstlichen Dingen, die mit ihm zusammenhängen, wie das pralle Leben, der Kosmos, der Tod, das Überhaupt und ach ja, fast hätten wir es vergessen: die Liebe. Begleitet wird er von Bruno Brandenberger am Bass. Unter dem Titel «Der kleine Buddha» ist auch ein Buch mit CD erschienen.
Der Kulturkreis unterstützt auch das Kinderkonzert von Linard Bardill anlässlich der Einweihung des neuen Oberstufen-Schulhauses am 20. September 2013.

Linard Bardill
1956 in Chur geboren. Nach der Matur und dem Abschluss eines Theologiestudiums tauscht er die Kanzel mit der Bühne und verdient seinen Lebensunterhalt fortan als Liedermacher, Sänger, Schriftsteller, Theaterautor und vieles mehr. Konzerttourneen für Kinder und für Erwachsene, u.a. mit Pippo Pollina. Bardill wird vielfach ausgezeichnet, so etwa mit dem Deutschen Kleinkunstpreis, dem Salzburger Stier und dem CH-Märchenoskar der Vereinigung zur Förderung Schweizer Jugendkultur.
Bruno Brandenberger
1951 in Zürich geboren, ist seit seiner Ausbildung zum Kontrabassisten am Konservatoium Winterthur und an der Jazz-Schule Luzern in vielen Formationen und Projekten tätig. Unter anderem war er Mitglied der Gruppe Mad Dodo von Dodo Hug.

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Michael Elsener

Mittwoch, 8. Januar 2014, 20.15 Uhr, Alte Kirche

Stimmbruch

 Der erfolgreiche Kabarettist und Parodist mit seinem Programm «Stimmbruch». Da steht ein Stuhl. Da steht ein Mikrofon. Und dann kommt Michael Elsener. Mit dabei hat er nur seine Stimme. Denn die reicht. Sie ist schnell, sie überrascht, sie trifft. Mal rau, mal fein, mal melodiös. Sie lässt uns lachen, prusten und kichern. Denn die Stimme spricht für Michael, für Röbi, für Bostic. Für Burkhalter, Tilgner und Schmezer. Für Federer, Aeschbacher und den Bligg. Und sie alle reden wie wild. Durcheinander, miteinander, gegeneinander. Dabei steht dort oben eigentlich immer nur einer. Nur seine Stimme spricht. Und dann bricht sie.

Michael Elsener
Er ist jung, lockig und Zuger. Und bereits nicht mehr aus der Schweizer Kabarettszene wegzudenken. Der 27-Jährige ist bekannt für seine fiktiven Figuren, klassischen Kabarettnummern und seine Parodien bekannter Personen. Und dafür, dass er als studierter Politikwissenschafter gerne etwas kritischer hinschaut. Elsener umwickelt heikle Themen gern mit Charme und Witz, so dass sie erst mal lustig rüberkommen. Und einen dann zum Nachdenken bringen. Neben Auftritten in der ganzen Schweiz steht Elsener auch immer wieder für die TV-Sendung Giacobbo/Müller vor der Kamera.

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Der globale Kampf ums Erdöl

Warum wir die Energiewende brauchen

Mittwoch, 20. November 2013, 20.15 Uhr, Alte Kirche

Vortrag von Daniele Ganser, Historiker und Energieexperte

 Der Energieverbrauch steigt laufend an, während die fossilen Rohstoffe in absehbarer Zeit zu Ende gehen werden. Bei der konventionellen Erdölförderung ist das Maximum (Peak Oil) erreicht. Erdöl wird es auch künftig noch geben, aber von Jahr zu Jahr weniger. Drohen uns Energiekriege? Wo liegen die Chancen, und wie viel Zeit bleibt uns überhaupt noch? Einer der prominentesten Vertreter der sogenannten Peak-Oil-Theorie vertritt seinen Standpunkt.

Daniele Ganser
Geboren 1972. Dr. phil., Historiker, Friedensforscher und Energieexperte. Unterrichtet an den Universitäten St. Gallen und Basel zu Energiethemen. Ganser ist Gründer und Leiter des Swiss Institute for Peace and Energy Research (SIPER) in Basel. Dieses untersucht, ob es möglich wäre, die Energieversorgung zu 100% auf erneuerbare Energien umzustellen und Konflikte friedlich zu lösen (www.siper.ch). Autor viel beachteter Bücher: «Nato-Geheimarmeen in Europa» und «Europa im Erdölrausch». Lebt mit seiner Frau, seiner Tochter und seinem Sohn in Arlesheim.

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Metric Art Ensemble

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 20.15 Uhr, Alte Kirche

Rhythm Art

 Schlagzeug-Programm mit afrikanischem und japanischem Einschlag. Die Rhythmuskulturen von Japan und Westafrika haben einen starken Einfluss auf die zeitgenössische westliche Musik ausgeübt – in Stil, Klang und Instrumentarium. Auch für das metric art ensemble sind sie eine wichtige Quelle der Inspiration. Das aktuelle Programm «Rhythm Art» stellt die zwei Kulturen mit ihren unterschiedlichen Facetten in den Mittelpunkt, auf der einen Seite die archaische Kraft der traditionellen afrikanischen Rhythmen, auf der anderen Seite die verfeinerten Klanggemälde der japanischen zeitgenössischen Musik – Improvisationskunst und Komposition. In «Rhythm Art» ertönen darum Fellinstrumente aus Westafrika ebenso wie Stabspiele und Metallinstrumente, wie sie seit Jahrhunderten in japanischen Tempeln gespielt werden.

Schlagzeug in Perfektion
Reto Baumann, Luca Borioli, Pit Gutmann und Ueli Kläsi bilden das metric art ensemble. Sie haben unterschiedlichste musikalische Hintergründe: Jazz, World Music, Klassik improvisierte Musik. Sie wagen sich auch an grenzüberschreitende Projekte. Beispiele dafür sind die Mitwirkung bei der Performance «Fontaine Bleue» (Licht-Wasser-Klangskulptur) und das Projekt «Sounds of Silence» mit japanischer Shakuhachi-Flöte. Alle vier sind auch als Musiklehrer tätig, Reto Baumann und Pit Gutmann an der Kantonsschule Wettingen.

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Susanna Schwager

Mittwoch, 18. September 2013, 20.15 Uhr, Alte Kirche

Bistro Littéraire: Männer und Frauen – ein Reigen

 Die Schweizer Erfolgsautorin liest, Pascal Steiner spielt. «Susanna Schwager lässt die Leute ausreden – so entsteht Nähe. Die kleinen Nebensächlichkeiten machen die Porträtierten zu Menschen.» Das schrieb kein Geringerer als Peter Bichsel über die Schweizer Bestseller-Autorin, die seit Jahren mit ihren Geschichten von jungen und alten Menschen Furore macht. «Das halbe Leben – junge Männer erzählen», «Das volle Leben – Frauen (bzw. Männer) über achtzig erzählen», «Fleisch und Blut», «Die Frau des Metzgers» und «Ida, eine Liebesgeschichte» heissen Susanna Schwagers viel gelesene Titel. Musiker und Multitalent Pascal Steiner macht diesen Leseabend zum charmanten Reigen. [Mehr...]

Susanna Schwager, geboren 1959, wohnt in Zürich, hat länger in Mexiko gelebt und ist Mutter einer Tochter und eines Pflegesohns. Sie war unter anderem Lektorin beim Diogenes Verlag und bei der früheren «Weltwoche».
Pascal Steiner musiziert und komponiert. Lange Zeit war er zweite Stimme und Multiinstrumentalist bei Patent Ochsner.

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Literaturgruppe

Sonntag, 8. September 2013, 16.00 Uhr, fischerwohnen, Würenlos

Bücherfreunde treffen sich in kleiner Runde

 Im Bistro Littéraire liest am 18. September 2013 die Schweizer Erfolgsautorin Susanna Schwager («Die Frau des Metzgers», «Das volle Leben»). Im Vorfeld tauschen Interessierte ihre Eindruücke und Gedanken zum Buch «Das halbe Leben - Junge Männer erzählen» aus. Für das gemeinsame Gespräch sollte man das Buch gelesen haben. Sonntag, 8. September, 16 Uhr, fischerwohnen (Bibliothek), Landstr. 78, Würenlos. Anmeldung erforderlich (siehe unten).
Seit jeher veranstaltet der Kulturkreis Lesungen bekannter Autoren. Erstmals erhalten nun Interessierte die Gelegenheit, sich im Vorfeld gemeinsam über ein Buch der lesenden Autorin zu unterhalten. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 beschränkt.
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ABB Big Band

Freitag, 23. August 2013, 17.00 Uhr, Mittlerer Steinbruch

Feierabendkonzert mit Swing, Jazz, Blues und Latin

 Der musikalische Schwerpunkt der ABB Big Band liegt, wie könnte es anders sein, bei den klassischen Nummern der Vorbilder aller Big Bands: Duke Ellington, Count Basie, Glenn Miller und Benny Goodman. So schlägt denn bei Titeln wie A String Of Pearls, In A Mellow Tone, Georgia On My Mind, St. Louis Blues – zum Teil in den Original-Arrangements, das Herz des Big Band-Fans höher.

Was aber die ABB Big Band von anderen Big Bands unterscheidet, ist ihre Vielseitigkeit: Latin mit The Girl From Ipanema, modernere Klänge mit Kompositionen von Miles Davis oder unvergessliche Melodien aus der Musical-Welt gehören zum Repertoire! Einzigartig aber ist, dass die ABB Big Band (vielleicht?) die einzige Big Band der Welt ist, die Nummern von Duke Ellingtons Kleinformationen stilecht mit Banjo-Begleitung wiedergibt.

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Das Wanderkino kommt!

Freitag 9. August 2013, 21.15 Uhr: "Bäckerei Zürrer"
Samstag 10. August 2013, 21.15 Uhr: "Charlie Chaplin-Parade"
(Platz vor der Zentrumsscheune)

Bäckerei Zürrer (Freitagsfilm)

 Schweizer Filmklassiker von Kurt Früh aus dem Jahre 1957. Der verwitwete Bäckermeister Zürrer hat seine drei Kinder alleine grossziehen müssen. Es missfällt ihm, dass die Tochter des italienischen Kleinhändlers Pizzani von seinem jüngsten Sohn, der die Bäckerei übernehmen soll, ein Kind erwartet. Die Italienerin möchte er nicht in seiner Familie haben. Derweil stiehlt ihm sein ältester Sohn das letzte Geld und seine Tochter verlässt ihn. Enttäuscht verkauft Zürrer die Bäckerei, doch als er sich mit Pizzani versöhnt, macht er den Verkauf rückgängig. Der Film gilt als Kurt Frühs bester. Er spielt im Zürcher Langstrassenquartier, wo schon damals verschiedenste Kulturen aufeinander prallten. Mit einem grossen Aufgebot an damaligen Stars (Emil Hegetschweiler, Ettore Cella, Margrit Winter, Walter Morath) bildet «Bäckerei Zürrer» den Höhepunkt im helvetischem Filmschaffen der 1950er Jahre.

Charlie Chaplin-Parade (Samstagsfilm)

 «The Rink» (1916) und «The Cure» – Zwei Stummfilm-Klassiker mit Live-Musik. Ob bei einer heilsamen Kur oder auf der Rollschuhbahn – bei diesen Filmen bleibt kein Auge trocken. Die Filme werden aufs Feinste musikalisch untermalt durch den Multiinstrumentalisten Marc Bänteli und unterstützt mit Klang- und Geräuschbildern von Claudia Lindt. Ein Kinoerlebnis, wie es unsere Gross- und Urgrosseltern noch in den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts erleben durften, als die Bilder laufen lernten.

Freitag und Samstag, 9./10. August 2013, 21.15 Uhr
Bar und Essen ab 19 Uhr
Platz vor der Zentrumsscheune
Eintritt Abendkasse Fr. 15.– / 10.– (Jugendliche, Legi)
Ticketreservation: online

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PETER WANNER

Freitag, 3. Mai 2013, 20.15 Uhr, Alte Kirche

Gespräch mit dem Medienunternehmer Nr. 1 der Nordwestschweiz.

 Der im Würenloser Bickgut wohnende Verleger Peter Wanner hat mit seinen AZ Medien ein weit über den Aargau hinausgreifendes Imperium geschaffen. So hat er in jüngster Zeit zum Angriff auf den Basler Zeitungsmarkt angesetzt und TeleZüri, TeleBern sowie (über die BT Holding) Radio 24 übernommen. Die Journalisten Max Dohner (Aargauer Zeitung) und Peter Früh (ehemals Tages-Anzeiger) wollen im Gespräch mit Peter Wanner herausfinden, welche Zukunft er für sein Unternehmen sieht, was ihn antreibt, wie man sich fühlt als Unternehmer in einer so dynamischen Branche – und ob der sorgfältige Journalismus überhaupt noch eine Chance hat.
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MISTY BLUE

Freitag, 5. April 2013, 20.15 Uhr, Alte Kirche

Musik vom amerikanischen Kontinent.

Da kommt Fernweh auf und zuweilen auch etwas Wehmut. Erinnerungen an Reisen durch die weiten Landschaften der «Neuen Welt» werden wach. Misty Blue spielt American Folk Music, Bluegrass-Songs sowie lateinameri- kanische Canciones – Musik, die das Herz berührt und lange nachklingt. Der mehrstimmige, von Saiteninstrumenten umrahmte Gesang sowie sorgfältig ausgewählte und arrangierte Stücke sind das Markenzeichen der Band.
www.mistyblue.ch)
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WINTERKINO

Mittwoch, 13. März 2013, 20.15 Uhr, Alte Kirche

Into The Wild

 Held oder Wahnsinniger? Zwei Jahre hatte Christopher McCandless auf einer Odyssee durch die USA die Freiheit und das Abenteuer gesucht.
Sean Penns Film aus dem Jahre 2007 basiert auf dem gleichnamigen Buch von Jon Krakauer. Er überzeugt nicht nur durch die bis auf die letzte Rolle perfekte Besetzung, sondern auch durch schöne Bilder und die stimmige Musik.
Filmdauer: 142 Min., Englisch, dt. Untertitel, keine Pause.
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PETER VON MATT

Mittwoch, 20. Februar 2013, 20.15 Uhr, Alte Kirche

Lesung im Bistro Littéraire.

 Es wird den Schweizer Intellektuellen immer wieder vorgeworfen, sie seien in den aktuellen politischen Debatten zu wenig präsent – ein Vorwurf, der Peter von Matt ganz gewiss nicht gemacht werden kann. Seit Jahrzehnten mischt sich der gebürtige Innerschweizer in die Debatten ein. Dabei scheut er die Auseinandersetzung nicht und ist Vermittler zwischen der akademischen und der öffentlich-politischen Welt. In eloquenter und lesbarer Sprache hat von Matt immer wieder dargestellt, wie eng Literatur und Geschichte der Schweiz miteinander verbunden sind. So etwa im Buch «Die tintenblauen Eidgenossen» (2001) oder in seinem jüngsten Anfang 2012 erschienenen Essayband «Das Kalb vor der Gotthardpost».
Info: wikipedia.org/wiki/Peter_von_Matt
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DOLEDO DA SILVA

Freitag, 25. Januar 2013, 20.15 Uhr, Alte Kirche

Geschichten aus der Hotellobby, mit Clo Bisaz und Philippe Kuhn.

 Bevor sich der Schauspieler Clo Bisaz auf die Bühnenbretter wagte, stand er auf glitschigem Klinker und bekochte Hotelgäste aus aller Welt. Als Concierge Giacometti lässt Bisaz nun Erinnerungen und Gäste passieren, macht uns mit schrägen Vögeln und bunten Hunden bekannt und erzählt von jenen, die mit ihm im Untergeschoss geschuftet und in Dachkammern gehaust haben. Von Doledo da Silva zum Beispiel, dem notorischen Hochstapler, Frauenverführer und messerwerfenden Casserolier. Der Concierge kennt die Details. Der Pianist (Philippe Kuhn) schweigt diskret.
Info: www.philippekuhn.com

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Die Steinflut

Mittwoch, 9. Januar 2013, 20.15 Uhr, Alte Kirche

Erzähltheater in Mundart, nach der gleichnamigen Novelle von Franz Hohler.

 Schauspielerin Cornelia Montani, die schon mehrmals beim Kulturkreis aufgetreten ist, besticht in diesem Stück durch ihre Ausdrucksstärke und Wandlungsfähigkeit. Sie ist nicht nur Erzählerin, sondern schlüpft auch blitzschnell und nahtlos in die Rollen der verschiedenen Figuren.
Am 11. September 1881 zerstört ein gewaltiger Bergsturz grosse Teile des Glarner Dorfes Elm. Die Steinflut reisst 114 Menschen in den Tod.

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Oper im Knopfloch

Gemeinschaftsproduktion mit Stiftung Mühle Otelfingen

Samstag, 24. November 2012, 20.15 Uhr, Alte Kirche

«The Bear» – einaktige Oper und Komödie von William Walton und Anton Tschechow.

 Schauspiel trifft Oper – die für diese Produktion erarbeitete Kammerfassung von «The Bear» vereint den deutsch gesprochenen Text des russischen Dramatikers Anton Tschechow und die englisch gesungenen Partien von William Walton, einem britischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Beide Elemente ergänzen und durchdringen sich auf spritzig-witzige Art. Info: www.operimknopfloch.ch
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Ohne Rolf

Mittwoch, 24. Oktober 2012, 20.15 Uhr, Alte Kirche

Jonas Anderhub und Christof Wolfisberg mit ihrem neuesten Programm «Unferti».

OHNE ROLF sind die zwei Männer, die unzählige Plakate blättern, wenn sie was zu sagen haben. Nach zwei erfolgreich geblätterten Programmen ist das Duo nun druckreif für ruhigen Urlaub. Endlich finden sie Zeit, ihr Altpapier zu bündeln und ihre Gedanken zu sortieren. Doch dann wendet sich das Blatt... «Unferti» ist die Geschichte zweier Blattländer, die ihr plakatives Dasein plötzlich in Frage gestellt sehen. OHNE ROLF bieten erneut virtuoses Print-Pong und seitenweise überraschend komische Momente. Auch Lesemuffel kriegen bestimmt kein Augensausen!
Info: www.ohnerolf.ch
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«Come Fly With Us» – das neue Programm

Samstag, 29. September 2012, 20.00 Uhr, Mehrzweckhalle

 Swing, Show und Entertainment verspricht jeder Auftritt der Sparkling Diamonds. Die neunköpfige Band um den in Würenlos aufgewachsenen Sänger Roger Thommen und die Sängerin Ursula Schneider bietet eine erstklassige Leistung und weiss ihr Publikum auf charmante Weise mitzureissen. Mit «Come Fly With Us» erhalten die grossen Hits der Swing-Ära Flügel und heben ab auf dem Weg nach Las Vegas.
Info: www.sparklingdiamonds.ch
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Pippo Pollina

Freitag, 28. September 2012, 20.15 Uhr, Alte Kirche

Über die Grenzen trägt uns ein Lied

 Eine musikalische und sprachliche Reise durch 30 Jahre. Der grosse sizilianische Cantautore Pippo Pollina ist ein vielseitiger Musiker, der mit seinen vielen Facetten immer wieder überrascht. Nebst gemeinsamen Auftritten mit berühmten internationalen Künstlern zeigte er sich in all den Jahren seinem Publikum in einzigartigen Zusammensetzungen, sei es in Begleitung eines Symphonieorchesters oder unterstützt durch eine Rockband. Sein neues Programm «Über die Grenzen trägt uns ein Lied» lehnt sich an die vom italienischen Autoren Franco Vassia verfasste Biografie des Menschen und Musikers Pippo Pollina.
 Auf der Bühne der Künstler mit der Gitarre und am Klavier, begleitet vom Saxophonisten Roberto Petroli. Dazwischen liest Pippo Pollina aus seiner Biografie, die Einblick in persönliche Momente seines Lebens gibt. Und zu den Lebensstationen werden auf einer Grossleinwand überraschende Bild- und Filmdokumente gezeigt.
Info: www.pippopollina.com
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DAS UNIVERSUM

6. Januar 2012

Vom Urknall bis zum Leben auf der Erde. Ein Referat von Roland Buser

 Mit der Entstehung unseres Universums im Urknall vor etwa 15 Milliarden Jahren begann auch die Entwicklung der Dreiheit von Raum, Zeit und Materie. Dabei veränderten sich der Raum und die Zeit selbst und es bildete sich ein Kosmos mit einem überwältigenden Reichtum materieller Formen – von Galaxien, Sternen und Planeten bis zum vielfältigen Leben auf unserer Erde ... und vielleicht auch anderswo. Der Astronom und Philosoph Roland Buser zeigt und erklärt uns diese Entwicklung mit eindrücklichen Bildern – auch aus seiner eigenen Forschungsarbeit. Er geht aber auch mit viel Weitsicht und Humor den sich aufdrängenden Fragen nach unserer Herkunft und dem Sinn des Lebens nach. In seinen Vorlesungen und Vorträgen geht es ihm immer auch um die interdisziplinären Zusammenhänge, z.B. zwischen den Natur- und den Kulturwissenschaften.
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MIT HERZ UND ENGAGEMENT

So. 27. November 2011, 17.00 Uhr, Galerie Alte Mühle

Erinnerung an Josef Rennhard (1931 – 2010).

 Im Oktober 2011 hätte der Publizist, Schriftsteller und Wahl-Würenloser seinen 80. Geburtstag feiern können. Aus diesem Grund widmet der Kulturkreis seinem langjährigen, im Frühjahr 2010 verstorbenen Mitglied einen Abend. Es soll eine Wiederbegegnung mit dem leidenschaftlichen Schreiber und dem vieleitig interessierten, engagierten Zeitgenossen sein, der mit seinem Mysterienspiel «Adam, wo bis du?» und dem Gedichtband «zWürelos» unserem Dorf Bleibendes hinterlassen hat.
Der in Würenlos wohnhafte Schauspieler Albert Freuler liest aus Texten Rennhards. Florian Toberer, Enkel von Josef Rennhard, gestaltet den Abend musikalisch. Der Abend ist zugleich die Vernissage eines Bandes mit unveröffentlichten Texten aus Josef Rennhards Feder, der zu seinem 80. Geburtstag erscheint. 1931 war auch das Geburtsjahr eines zweiten Mannes, der Würenlos künstlerisch geprägt hat: Richard Benzoni. Dem immer noch unermüdlichen Maler und Zeichner gilt eine Ausstellung in der Galerie Alte Mühle. Was also läge näher, als ein Rennhard-Gedenkabend im stimmungsvollen Ambiente der Benzoni-Ausstellung? Zwei langjährige Weggefährten begegnen sich noch einmal.